AUSBILDUNG

Lehredauer: 3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis: Bei technischen Diensten von Städten und Gemeinden, Elektrizitäts- und Telekommunikationsunternehmen, Verkehrsbetrieben sowie Firmen für Kabel- und Freileitungsbau

Schulische Bildung: 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule

Berufsbezogene Fächer: Mathematik / Informatik, Fachzeichnen, Physik / Chemie / Werkstoffkunde, Elektrotechnik, Berufskunde (Elektrizitätsgesetz, Materialkunde, Arbeitstechniken und -sicherheit)

Überbetriebliche Kurse: Praktisches Erlernen und Üben der beruflichen Grundlagen

Abschluss: Eidg. Fähigkeitszeugnis «Netzelektriker/Netzelektrikerin EFZ»

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während oder nach der beruflichen Grundbildung zusätzlich die Berufsmaturitätsschule besucht werden. Die Berufsmaturität ermöglicht das Studium an einer Fachhochschule, je nach Studienrichtung prüfungsfrei oder mit Aufnahmeverfahren.

WEITERBILDUNGEN

Fortbildungskurse

Kurse: Angebote von Fachverbänden, Berufs- und Fachschulen sowie von Unternehmen der Elektrizitätsbranche

Lehrgänge: Dispatcher Energie und Wasser, Leitende/r Netzmonteur/in, Berufsbildner/in für Netzelektriker/innen, Power Quality Fachmann/frau, etc.

Berufsprüfung (BP) mit eidg. Fachausweis: Netzfachmann/-frau, Instandhaltungsfachmann/-frau

Höhere Fachprüfung (HFP) mit eidg. Diplom: Netzelektrikermeister/in, Instandhaltungsleiter/in, Energie- und Effizienzberater

Höhere Fachschule HF: Studiengänge in verwandten Fachrichtungen, z.B. Dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik, Dipl. Techniker/in HF Energietechnik

Fachhochschulen: Studiengänge in verwandten Fachrichtungen; z.B. Bachelor FH in Elektrotechnik, Bachelor FH in Gebäudetechnik (Studienrichtung Gebäude-Elektroengineering)

Laufbahnbeispiele

  • «An der frischen Luft zu sein ist eines der grössten Privilegien der Netzelektriker », Christoph Eugster, Netzelektrikermeister, Leiter Netze Elektrizität beim EW Höfe.

    Nach dem Abschluss der zwei Lehren als Netzelektriker und Elektromonteur absolvierte Christoph Eugster berufsbegleitend die Weiterbildung zum Netzelektrikermeister. Heute ist er Leiter Netze Elektrizität beim EW Höfe.

  • « Mit Licht zu arbeiten, ist kreativ und bietet mir die Möglichkeit zur Gestaltung im öffentlichen Raum. Ich wollte immer im öffentlichen Raum arbeiten.», Patrick Frutig, Netzelektrikermeister und selbstständiger Experte für öffentliche Beleuchtungen.

    Nach der Berufsprüfung und der Meisterprüfung gründete er sein Unternehmen Vialumina/eFortis, das Licht- und Energiedienstleistungen anbietet.

  • «Im Grossleitungsbau tätig zu sein hat es mir erlaubt, jeden Zipfel der Schweiz von Graubünden bis nach Genf kennenzulernen.», Mario Röösli, Netzelektrikermeister verantwortlich für den Standort Hägendorf IED Leitungsbau.

    Mario Röösli hat 2003 bei der BKW eine Lehre als Netzelektriker absolviert. Nach einer kleinen Odyssee übernahm der Netzelektrikermeister 2015 die Geschäftsführung des Standorts Hägendorf von IED Leitungsbau.

Quelle : Bulletin 6/2017


  • «Was mir besonders gefällt, ist die nationale und europäische Ausprägung in einem sich ständig wandelnden Umfeld. Meine Ingenieurausbildung und mein eMBA kommen voll zum Tragen, weil ich in meiner Tätigkeit sowohl mit fachlichen Besonderheiten als auch mit allgemeinen Aspekten zu tun habe. Dank meiner Praxiserfahrung (Netzelektriker EFZ) kann ich mich mit den verschiedenen Beteiligten über die diversen Thematiken gut austauschen (Smart Metering, Eigenverbrauch, Datenaustausch usw.).», Jérôme Rampazzo, Fachspezialist Netze, Bundesamt für Energie BFE, Bachelor of Science Elektroningenieur und MBA.

    Jérôme Rampazzo übernimmt Verantwortung für die Entwicklung der Strom- und Gasnetze und liefert so seinen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Schweiz. Dazu gehört unter anderem die strategische Überwachung der Entwicklung der Netzinfrastruktur (Strom und Gas) an der Schweizer Grenze und in Europa.

 

Quelle: UVEK
www.joblandkarte.uvek.admin.ch